Nach Staades Bestellung zum F95-Finanzvorstand: So geht es beim DEG-Stammverein weiter


Bund und Länder müssen angesichts der kommunalen Finanzkrise endlich handeln | #KommunenAmLimit | 5 vor 12
(Meldung vom 22.06.2026)
Bundesweit beteiligen sich heute Städte, Landkreise und Gemeinden am Aktionstag „Kommunen am Limit“, um auf die dramatische kommunale Finanzsituation aufmerksam zu machen – so auch die Stadt Wassenberg. Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – haben gemeinsam zu diesem Aktionstag aufgerufen und fordern von Bund und Ländern, endlich entschlossen zu handeln und wirksame Maßnahmen gegen die kommunale Finanzkrise zu ergreifen.
Die Finanzlage der Städte, Landkreise und Gemeinden ist dramatisch: Das kommunale Defizit lag 2025 bei rund 30 Milliarden Euro – ein historischer Höchststand, Tendenz steigend. Eine Hauptursache sind steigende Sozialausgaben, die die Kommunen bundesgesetzlich leisten müssen, und bei denen in der Vergangenheit der Umfang und die Standards immer weiter erhöht wurden.
Für die Bürgerinnen und Bürger wird die kommunale Finanzkrise direkt spürbar. Und sie betrifft viele kommunale Aufgaben wie z. B. die Instandhaltung von Schulen, Bibliotheken, Schwimmbäder, Kultur- und Sportangebote, den ÖPNV, die Krankenhausversorgung, die Wirtschaftsförderung und viele soziale Angebote.
Dem pflichtet auch die Stadt Wassenberg bei. Kämmerer Marcel Winkens erklärt: „Auch die Stadt Wassenberg bleibt trotz solider Ausgangssituation und nachhaltiger Finanzplanung von den Folgen dieser dramatischen Entwicklung nicht verschont. Die Städte und Gemeinden dürfen am Ende der Kette nicht alleine gelassen werden.“ Bürgermeister Marcel Maurer ergänzt: „Durch immer größer werdende Fremdbestimmung – ohne, dass für eine entsprechende Finanzierung gesorgt wird – werden die Kommunen absehbar in ihre Handlungsunfähigkeit getrieben. Aufwendige und zudem überzeichnete Förderprogramme ersetzen keine auskömmliche Grundfinanzierung, die eine selbstbestimmte wie zielgerichtete Entwicklung erst ermöglichte. Wir tun jedoch unser Bestes, dies nicht zum Problem unserer Bürgerinnen und Bürger werden zu lassen.“
Die Kommunen und ihre drei kommunalen Spitzenverbände fordern deshalb von Bund und Ländern:
• Das kommunale Finanzierungsdefizit muss vollständig beseitigt werden. Dies kann über eine jährliche Soforthilfe, eine Erhöhung des kommunalen Anteils an den Gemeinschaftssteuern sowie notwendige Reformen in den sozialen Sicherungssystemen geschehen.
• Der Grundsatz „Wer bestellt, bezahlt auch“ muss sofort für jede Aufgabenübertragung oder -ausweitung von Bund und Ländern gelten – mit einem vollständigen finanziellen und dynamisierten Ausgleich für alle Aufgaben, die den Kommunen von Bund und Ländern übertragen werden.
Die kommunale Finanzkrise ist nicht abstrakt. Sie ist sehr konkret vor Ort spürbar. Bund und Länder müssen handeln, damit der Staat vor Ort für seine Bürgerinnen und Bürger handlungsfähig bleibt.
Weitere Informationen zum Aktionstag finden Sie auf der Seiten der Kommunalen Spitzenverbände.
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Mittwoch, 17. Juni 2026 | Fördermittel-Regionalkonferenz | Kreis Heinsberg
(Meldung vom 19.06.2026)
Auf Initiative der Kommunal Agentur NRW lud die Stadt Wassenberg am Mittwoch, den 17. Juni 2026, Fördermittelakteure aus dem Kreis Heinsberg zur Fachkonferenz ein. Das Ziel des Treffens bestand darin, durch eine stärkere Vernetzung komplexes Förderwissen innerhalb der Kommunalverwaltungen besser zu erschließen und so auch mehr Fördermittel zu bekommen. Mithilfe eines zielgerichteten Fördermittelmanagements können die finanziellen Spielräume der Städte und Gemeinden auch in finanziell schwierigen Zeiten gestärkt werden.
Bereits 2019 gründete die Kommunal Agentur NRW im Schulterschluss mit dem Städte- und Gemeindebund NRW das Fachnetzwerk Fördermittel NRW (kurz FNF) mit dem Ziel, die örtliche Fördermittelakquise zu stärken. Heute gehören über die Hälfte aller NRW-Kommunen dem FNF an. Unter der Leitung von Christian Scheffs, der im Hause der Kommunal Agentur NRW das FNF verantwortet, trafen sich die Fachkolleginnen und -kollegen aus den Kreiskommunen.
Marcel Maurer eröffnete als Bürgermeister der Stadt Wassenberg mit einem Grußwort die Veranstaltung und betonte darin die Relevanz der Fördermittel für die kommunalen Haushalte. Angela Steinhäuser, Fördermittelberaterin bei der NRW.Bank, ergänzte das Arbeitstreffen mit Fachinformationen zu Förder- und Unterstützungsangeboten für kommunale Verwaltungen. Inhaltlich diskutierten die Expertinnen und Experten unter anderem über die administrative Umsetzung des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität sowie die energetische Sanierung im Rheinischen Revier.
Die teilnehmenden Kommunen versprechen sich von den Regionalkonferenzen, in der Zukunft noch mehr Wissen über geförderte Projekte, Erfahrungen mit Fördergebern und die Abwicklung von Fördermitteln zu erhalten.
Das nächste Treffen findet auf Einladung der Kreisverwaltung Heinsberg im Herbst in Heinsberg statt.
Abfallwirtschaft | Service
(Meldung vom 18.06.2026)
Die Stadt Wassenberg informiert vorab darüber, dass wieder verstärkt allgemeine Kontrollen der ordnungsgemäßen Abfallentsorgung im gesamten Stadtgebiet durchgeführt werden.
Dies geschieht durch den Entsorger und in Abstimmung mit diesem, da zuletzt wieder gehäuft festgestellt wurde, dass Müllgefäße nicht ordnungsgemäß mit einer Marke gekennzeichnet waren. Hierdurch wird zunehmend der Ablauf der Abfuhr erschwert, da die Berechtigung nicht eindeutig und schnell erkannt werden kann. Es wird insofern im Rahmen dieser Vorankündigung vorsorglich darum gebeten, dies beim Heraussetzen der Gefäße zu beachten.
Alle Restmüllgefäße müssen mit einer gültigen Gebührenmarke versehen sein, auf der das Abfallvolumen (35 l oder 50 l) und der Abfuhrrhythmus (wöchentlich oder 14-täglich) deutlich lesbar sind. Abfallgefäße, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, werden seitens des Abfuhrunternehmens mit einem Hinweis versehen und nicht geleert.
Darüber hinaus dürfen die Restmüllgefäße nicht überfüllt sein, das heißt, die Deckel der Gefäße müssen vollständig geschlossen sein. Überfüllte Gefäße und zusätzlich bereitgestellte Säcke werden ebenfalls nicht abgefahren, mit Ausnahme der zum Beispiel im Einzelhandel zur Verfügung stehenden offiziellen Abfallsäcke des Abfuhrunternehmens Lankes.
Durch die Überprüfungen soll zudem dafür Sorge getragen werden, dass die Abfallentsorgung nicht über die angemeldeten Mengen hinaus in Anspruch genommen wird, was ansonsten die Gemeinschaft aller Gebührenzahlenden belasten würde.
Sollte eine neue Gebührenmarke benötigt werden oder die Größe oder der Abfuhrzeitraum des jeweiligen Restmüllgefäßes geändert werden müssen, stehen hierzu weitere Informationen im Serviceportal der Stadt Wassenberg zur Verfügung (hier).
Die Stadt Wassenberg dankt abschließend allen Einwohnerinnen und Einwohnern für ihre Mitwirkung bei der korrekten Entsorgung aller Abfallarten.


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Sonntag, 28. Juni 2026 | 14:00 Uhr | Luuk Houwen
(Meldung vom 10.06.2026)
Die Kunst, Kultur und Heimatpflege Wassenberg gGmbH präsentiert ab Ende Juni 2026 die Ausstellung „Mensch und Natur in Ostafrika“ des niederländischen Fotografen Luuk Houwen im historischen Bergfried Wassenberg. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 28. Juni 2026, um 14:00 Uhr eröffnet. Zur Begrüßung spricht der Erste stellvertretende Bürgermeister Frank Winkens.
Die Ausstellung zeigt eindrucksvolle Fotografien, die während einer mehrwöchigen Fotoreise durch Kenia und Tansania entstanden sind. Aus mehr als 12.000 Aufnahmen hat der Fotograf eine Auswahl zusammengestellt, die die Vielfalt Ostafrikas in außergewöhnlicher Weise erlebbar macht.
Das Ausstellungskonzept folgt einer bewusst gewählten Zweiteilung: Während sich eine Etage der faszinierenden Natur- und Landschaftswelt Ostafrikas widmet, steht auf einer weiteren Ebene der Mensch im Mittelpunkt. Die großformatigen Naturaufnahmen werden in Farbe präsentiert und zeigen die beeindruckenden Landschaften, die einzigartige Tierwelt und die charakteristischen Lichtstimmungen Ostafrikas. Ihnen gegenüber stehen ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Fotografien, die Menschen in ihrem Alltag zeigen und unmittelbare Einblicke in das Leben vor Ort ermöglichen.
Mit seiner Bildsprache gelingt es Luuk Houwen, die Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur sichtbar zu machen. Seine Fotografien gehen dabei über reine Reisefotografie hinaus und laden die Besuchenden dazu ein, sich auf die kulturelle Vielfalt, die Schönheit der Landschaften und die Geschichten der Menschen einzulassen.
Die Ausstellung ist an folgenden Tagen geöffnet:
• Sonntag, 28. Juni 2026, von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr,
• Sonntag, 5. Juli 2026, von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr und
• Sonntag, 12. Juli 2026, von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
Während der Öffnungszeiten wird der Fotograf Luuk Houwen anwesend sein und für Gespräche mit interessierten Besuchenden zur Verfügung stehen.

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